Werkstattbereich
Passform
Körpermaß, Bewegungszugabe und Maschenprobe zusammenführen.
Brustumfang korrekt für Strickmode messen
Waagerecht wiederholte Körpermessungen und ein vergleichbarer Lieblingspullover trennen Körperumfang, Fertigmaß und gewünschte Mehrweite.
Bewegungszugabe bewusst auswählen
Mehrweite ist die berechnete Differenz zwischen Körper und Kleidungsstück; erst die gewaschene Probe zeigt, welche Wahl der Stoff mitträgt.
Ärmellänge und Armloch abstimmen
Schulterlage, Ärmelstrecke und Armlochnaht müssen zur selben Konstruktion gehören und vor dem endgültigen Zusammennähen gemeinsam geprüft werden.
Schulterbreite am Strickstück prüfen
Markierte Schulterpunkte und ein ähnlich gebautes Referenzstück machen sichtbar, wo der geplante Ärmelansatz tatsächlich liegen soll.
Pulloverlänge vorab festlegen
Eine markierte Wunschlinie, ein gemessener Referenzpullover und die gewaschene Reihenprobe übersetzen den persönlichen Längenwunsch in Reihen.
Taillierung mit Zu- und Abnahmen planen
Taillierung ist eine frei gewählte Formlinie; Differenz, Höhe und Änderungsrhythmus werden aus dem gewünschten Kleidungsmaß statt aus einem Körperideal berechnet.
Halsausschnitt proportional gestalten
Breite, vordere Tiefe, rückwärtige Tiefe und Blende sind getrennte Größen; erst ihr Zusammenspiel bestimmt Sitz und Durchlass des Ausschnitts.